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Wenn 90% aller Start Ups fehlschlagen, warum hat genau dieses überlebt?

Ich werde euch 3 gute Gründe nennen, weswegen Nordgreen nicht in die Falle getreten ist, sondern stattdessen behaupten kann, zu den siegreichen 10% zu gehören.

Start Ups sind ja nun schon seit geraumer Zeit in aller Munde. Soweit schon, dass die Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen geradezu einen eigenen Lebensstil verkörpern, der wiederum einen ganz eigenen Bestandteil unserer Popkultur auszumachen scheint. Man denke nur an die junge Tech-Szene im Silicon Valley, oder “Die Höhle der Löwen” im deutschen TV.

Natürlich aber treten Start Ups auch diskreter, selbstverständlicher in unserem Leben in Erscheinung. Zwar inzwischen gefühlt weniger plakativ, haben sie unser Konsum- und Bewegungsverhalten schon komplett überfallen und verändert. Stichwörter wie Lieferando,  Lime Roller, oder N26 rücken hier ins Gedächtnis. Die Liste ist lang und divers, und erstreckt sich über so ziemlich jeden Sektor an Gegenständen und Dienstleistungen. Doch das sind ja dann auch nur die, die es tatsächlich auch nach ganz oben schafften. Satte 90% aller Gründer*innen scheitern aber an der Umsetzung und Finanzierung ihrer Ideen. Woran liegt das, und welche Art von Produkt oder Service muss man denn dann erfinden, sodass es am Ende auch wirklich funktioniert?

Nimmt man die Väter des dänischen Start Ups Nordgreen unter die Lupe, dann ist es gar nicht so sehr eine Frage des Erfindens, sondern viel mehr eine Frage der Innovation. Mit gerade einmal Ende 20 gelang es den beiden Schulzeitfreunden Pascar Sivam und Vasilij Brandt über Kickstarter-Crowdfunding ihr Uhrenlabel umzusetzen. 2017 gegründet, feiern die beiden nur drei Jahre später mit ihren schlichten, nachhaltigen Designs Rekorde in Wachstum und Umsatz.  Nicht zuletzt, weil sie mit ihrem Konzept umweltfreundlich produzierter, wohltätiger Uhren den Kopenhagener Designer Jakob Wagner zur Zusammenarbeit begeistern konnten. Bekannt durch seine Tätigkeiten für das Möbelhaus HEY, oder die Kult-Lautsprecher von Bang & Olufsen, hat Wagner schon so manch prestigeträchtigen Auftrag in die Hand genommen, bevor er sich mit zeitlosen Zeitlese-Accessoires beschäftigte.

Die Gründer: Vasilij Brandt (l.) und Pascar Sivam (r.)

Doch das ist ja nur die halbe Miete. Auch solch verheißungsvolle Konditionen können im Transit von Theorie zu Praxis fehlschlagen. Gerade junge Unternehmen, mögen sie auch noch so glorreich Premiere feiern, können auf Lang in der Versenkung enden. Ich werde euch also nun 3 gute Gründe nennen, weswegen Nordgreen nicht in diese Falle getreten ist, sondern stattdessen behaupten kann, zu den siegreichen 10% zu gehören:

Nr.1: Geschickte Ästhetik, geschickteres Marketing

Nordgreen konnte mit seiner DNA einen Trend aufgreifen, und diesen obendrein zu einer coolen, langfristigen Charaktereigenschaft formen. Schon seit etwa 2010 spricht manch einer vom sogenannten “Skandi-Boom”. Die nordischen Gestaltungsprioritäten à la Zurückhaltung, Eleganz und Funktion haben sich bestens durchsetzen können, gegen die bombastischen Farben und die Logomania der 00er Jahre. Nordgreen setzte auf genau diesen Minimalismus, um eine überschaubare Kollektion an einzigartigen, aber nicht aufdringlichen Uhren zu launchen. Zu den wohl außergewöhnlichsten Hinguckern zählen die Unika, die eher einem multifunktionellen Schmuckstück ähnelt, als einer Quarzuhr, sowie der mit Saphirglas abgekuppelte The Pioneer Chronograph, der entgegen seiner Kategorie-Kollegen damit punktet, dass er eben nicht vor Zeigern und Ziffern überquillt. Die stilistische Anpassungsfähigkeit der Nordgreen-Uhr an jeden ihrer Träger*innen, zu jedwedem Anlass – und das Bewusstsein der Marke hierüber, untermalt von schlauen Influencer- und Presse-Freundschaften – sind mutmaßlich ihre Schlüssel zum Durchbruch gewesen. So konnte sich Nordgreen vom nischigen Kleinanbieter zum mit attraktivsten Uhrenanbieter seiner Preisklasse weiterntwickeln, und folglich auch Leute weit außerhalb der jungspundigen Gründerszene begeistern.

Nr.2: Preis-Leistungs-Verhältnis

Schon im vorigen Paragrafen angedeutet, ist die Preis-Leistungs-Relation zweifelsohne ein weiterer, nennenswerter Grund für Nordgreens Glück. Uhren sind teuer, vor allem wenn sie schick aussehen und lange standhalten sollen. Nicht umsonst ist das Accessoire für viele ein echtes Investitionsgut, und demnach weit mehr als ein bloßes Zeitinstrument. Doch nur weil man sich keine Uhr für Unsummen leisten kann oder will, heißt das nicht, dass einem Qualität und gutes Aussehen verwehrt bleiben müssen. Die Materialien werden schonend aus hochwertigen Ressourcen gewonnen und sorgfältig zusammengebaut, und trotzdem erschreckend bezahlbar. Durch die flexible Austauschbarkeit der Armbänder – von denen es im Set gleich mehrere zur Auswahl gibt – wohnt den Uhren Freiheit, viel Abwechslung und Freude inne. Auch die allgemeine Customer-Journey wird von Zigtausend hochgelobt. Sollte es doch Probleme geben, steht ein Live-Chat zur Verfügung, der verlässliche Hilfe auf Abruf leistet. All jenes sind Kriterien, die, vor allem heute, in einer hoch-digitalisierten Welt, ein gutes von einem weniger guten Unternehmen unterscheiden. Eine rundum zufriedenstellende Online-Shopping-Erfahrung kann den den Urteilspendel schon direkt ins Positive oder Negative ausschlagen lassen.

Einer der Bestseller: The Pioneer Chronograph, im Set mit austauschbaren Armbändern

Nr. 3: Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Im Anblick des Weltgeschehens kann es sich – so meine Meinung – kein Jungunternehmen mehr erlauben, nicht in irgendeiner Form mehr für die Gesellschaft zu tun, als einfach nur kaltes Geld zu scheffeln. Dennoch ist diese Ansicht nicht die Norm, und Nordgreen ist mit seinen zahlreichen Initiativen gen Umweltschutz & Co. nicht nur wortwörtlich zeitgemäß, sondern ein richtiger Vorreiter. Neben saisonalem, markt- und regionsspezifischem, gemeinnützigem Teamwork, kollaboriert das dänische Start Up durchweg mit den Organisationen Pratham UKWater for Good und Cool Earth. So wird beispielsweise mit dem Kauf einer jeden Uhr ein Teilbetrag an einen Verein der Wahl gespendet, der entweder dem Regenwald, der zentralafrikanischen Trinkwasserversorgung, oder dem Bildungssystem in Indien zugutekommt.

Auch die Uhr selbst stiftet hier ihren Beitrag zum Allgemeinwohl: Viele der Bestandteile entspringen re- und upcycletem Material, die Verpackungen sind aus Plastikflaschenfasern gefilzt und die CO2-Emissionen der Produktion und Lieferungen werden durch verschiedene Maßnahmen weitestgehend ausgeglichen. Der Mehrwert überträgt sich hier also auf mehrere Ebenen – monetäre, physische, ökologische und soziale. Es sind solche Details, die den Kund*innen der neuen Dekade am Herzen liegen und ein tiefgründiges, bemühtes, innovatives Anliegen von einem rein kommerziellen unterscheiden. Und damit dann vielleicht sogar ein erfolgreiches, von einem weniger erfolgreichen Start Up.

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